achtsam leben


 


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authentische                        Begegnung

Projekt GIK 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Ein Sommertag am Strand.

Charlotte sitzt im warmen flachen Wasser.

Sie greift eine handvoll Sand und lässt ihn durch ihre Finger rinnen.

Das Sonnenlicht spielt auf der Wasseroberfläche.

Lotte schaut auf ihre Hand im Wasser

und erlebt mit allen Sinnen, wie ihre Finger den Sand greifen

und wie dieser dann im bewegten, sonnendurchfluteten Wasser zu Boden sinkt.

Immer wieder und wieder


Momente wie dieser sind kostbar. Sie berühren uns und erinnern uns daran, wie es ist, sorglos und ganz im gegenwärtigen Augenblick präsent zu sein. Mit jedem Kind wird diese Fähigkeit wiedergeboren. Und Kinder erinnern uns an diesen Zustand, wenn wir das zulassen. Interessiertes Zuwenden, wache Sinne, direktes Wahrnehmen ohne Bewertung und ein ganz im aktuellen Moment präsent Sein kennzeichnen diesen achtsamen Bewusstseinszustand.



Viele spirituelle Traditionen haben Methoden entwickelt, die achtsames Gewahrsein kultivieren: Vipassana Meditation, Hatha Yoga, Qigong, der Tanz der Sufis oder das Herzensgebet der Christen. Auch das Leben in der Natur und die Künste fördern eine Haltung der Achtsamkeit: Malen, Modellieren, Musizieren, Gedichte schreiben, Schauspielern, Gärtnern, Kochen oder Unterrichten. Wenn wir achtsam und wach mit unseren Sinnen im gegenwärtigen Moment präsent sind, lassen wir unsere unbewusste Gewohnheit ruhen, alles zu bewerten, ändern und optimieren zu wollen. In dem Alltagsmodus des TUNs füttert unser Geist die in ihm wie von selbst auftauchenden und oft problemorientierten Gedanken und Gefühle mit Aufmerksamkeit. Die daraus entstehen Unzufriedenheiten, Überzeugungen und Pläne und oft genug die Gefühle von ständigem Getriebensein und Entfremdung von unserem Leben bestimmen dann unser Befinden und Handeln. 

Je stärker diese Empfindungen gesellschaftlich aber werden, desto größer wird das Interesse an Achtsamkeit. Denn in Zeiten der achtsamen Präsenz gelingt es uns, unseren Geist bewusst durch eine Art kognitiv emotionales Fasten zu reinigen und zu klären. Das Hamsterrad stoppt dann. Und statt zu tun, sind wir dann einfach gegenwärtig. Mit uns selbst und mit anderen Menschen werden dann authentische Begegnungen und Herzens-Beziehungen möglich. Die Mystiker aller Traditionen kennen und lieben dieses Ruhen in der Gegenwart als glückhaftes All-verbunden-SEIN.


Jakob Böhme sagt z.B. 

Wem Zeit ist wie Ewigkeit 

und Ewigkeit wie Zeit,

der ist befreit von allem Leid


In unserer übervollen getriebenen Welt ist es zu einer der wichtigsten Kulturleistungen geworden, aus den Angeboten der Zuvielisation das auszuwählen und zu fördern, was uns Menschen und der Natur nachhaltig gut tut. Die Praxis und Haltung der Achtsamkeit kann uns dabei unterstützen. Denn Achtsam Sein erhält unsere kindliche Offenheit und Freude, nährt erwachsene Weisheit und Verantwortung und ermöglicht uns glücklich zu sein auf unserem Planeten.

 



                                     

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