NRW-Landesmodellprojekt AmSel                                             UDE

 

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In Kooperation mit den Fachstellen für Suchtprävention in Bonn, Köln und Rhein/Sieg entwickeln Dr. Nils Altner und seine Kolleginnen der AG Gesundheit und Prävention an den Kliniken Essen-Mitte/Universität Duisburg-Essen im NRW-Landesmodellprojekt „AmSel – Achtsamkeits- und mitgefühlsbasierte Suchtprävention in Schulen“ aktuell ein ressourcenorientiertes, ganzheitliches Konzept der nachhaltigen schulischen Gesundheitsförderung und Kulturentwicklung. Gefördert wird das Projekt vom NRW-Landesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie vom ave-institut.de.





Wir arbeiten mit Schulen aller Schulformen in einem Schulungsansatz für MultiplikatorInnen. Das sind v.a. LehrerInnen, ErzieherInnen und SozialarbeiterInnen. Basis für die Schulung ist die von unserer Arbeitsgruppe entwickelte GAMMA-Weiterbildung, die auf Jon Kabat-Zinns MBSR Programm beruht. Begleitend zur Arbeit mit den PädagogInnen und zu deren Umsetzungen in den Schulen erheben wir Daten zur Erhebung der Effekte. Dabei nutzen wir sowohl qualitative Methoden wie den Achtsamen Phänomenologischen Dialog, als auch quantitative Methoden wie Fragebögen und einen Test der Aufmerksamkeit. Hier kooperieren wir mit dem von Dr. Marlies Pinnow geleiteten Motivation Lab am Institute of Cognitive Neuroscience der Ruhr-Universität Bochum.

Wir gehen davon aus, dass wenn PädagogInnen ihre Beziehungen zu sich selbst und miteinander im Team achtsam und mitfühlend gestalten, dies sich positiv auf die SchülerInnen auswirkt. LehrerInnen lernen z.B., ihre eigene Aufregung in der Klasse vor den Kindern zu regulieren. Dabei lassen sie die Kinder miterleben, wie Selbstregulation in der Klasse möglich ist. Ein solches Beispiel für gelebte Achtsamkeit und Selbstmitgefühl im Schulalltag schildert eine Kollegin in diesem kurzen Video.

Durch tägliches verkörpertes Erleben und das Lernen am Modell stärken auch die Kinder ihre Ressourcen für Selbstregulation, Beziehungsgestaltung und Gesundheit. Damit sinken die Risiken für Suchterkrankungen. Die Bildung von Selbsterkenntnis, Selbstregulation und Selbstverantwortung halten wir für zutiefst not-wendige Bildungsziele im Kontext der Digitalisierung des Lernens und des Lebens.

Auf der Basis ihrer eigenen zunehmend verkörperten Qualitäten von Achtsamkeit und Mitgefühl können PädagogInnen dann noch achtsamer und mitfühlender in Kontakt mit den Kindern sein, so unsere Erfahrung aus dem Vorgängerprojekt in den Solinger Grundschulen. Und, je achtsamer, mitfühlender und wertschätzender sie mit den Kindern in Beziehung sind, desto authentischer und situationsangemessener können PädagogInnen dann auch Achtsamkeits- und Mitgefühlsübungen und -formate in den Unterricht und Schulalltag integrieren. Durch diese mit den Kindern im Schulalltag umgesetzten achtsamkeits- und mitfgefühlsstärkenden Übungen erwarten wir weitere suchtpräventive Wirkungen.

Basis für das Unterrichten von Achtsamkeit und Mitgefühl ist dieses Praxisbuch, das auch im Solinger Projekt entstanden ist:

Altner N (2019) Wege zu Achtsamkeit und Mitgefühl in der Schule
Eine Schatzkiste voller Übungen und Spielideen. Klett / Kallmeyer.
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